Hans Schmutz (20.01.1923 - 19.02.2008) war eng verbunden mit dem kulturellen Umfeld des Bauerntums. Während er in seiner berufstätigen Lebensphase als Landwirt wirkte, vertiefte er in den Jahren seines Ruhestands die schon immer starke Beziehung zur Natur, zu den Pflanzen, zum Lesen insbesondere der berndeutschen Mundartliteratur und zum Verfassen eigener Texte zu unterschiedlichsten Themenbereichen.

Eines seiner leidenschaftlichen Interessen galt den Bräuchen, den Traditionen und ganz allgemein der Kultur, die das Bauerntum der Vergangenheit in Form schöner Bauernhäuser, Speicher und Gebrauchsgegenstände hervorgebracht hatte. Der Begeisterung für diese alten Häuser und Gegenstände verlieh er in zahlreichen Modell-Nachbauten Ausdruck. Dabei kamen ihm sein ausgeprägtes handwerkliches Geschick und seine Freude an filigraner Handarbeit entgegen.

Die Sammlung seiner in Hunderten von Arbeitsstunden erschaffenen Objekte beinhaltet Nachbauten von schönen Speichern, Bauernhäusern, Pferdefuhrwerken, Nachbauten gezogener und geschobener Gefährte aber auch Miniatur-Nachbildungen von handbetriebenen Gerätschaften und Werkzeugen, die die Bauern früher bei ihrer Arbeit verwendet haben. In seiner Bescheidenheit ist Hans Schmutz mit "seinem Werk" nie an die Öffentlichkeit getreten.

 

Die Sammlung bietet in ihrem Umfang und der sorgfältig registrierten Ausführung mit zahlreichen Erklärungen versehen, einen vertieften Einblick in die Arbeit und das Leben des Bauernstandes zu einer Zeit bevor sich durch die Mechanisierung - mit dem Einsatz von Motoren, Traktoren und anderer Technik - die massiven Veränderungen in der Landwirtschaft vollzogen haben. 

Die Modell-Nachbauten zeigen vorwiegend Häuser, die im bernischen Mittelland, dem Oberaargau, dem Emmental und dem Berneroberland zu finden sind oder zu finden waren ... 

 

Ausgegangen von diesem Betrachtungspunkt erscheint die Sammlung selbst wie ein kleines kulturelles Vermächtnis. Ihr Wert als "Zeitzeuge" liegt denn auch im Zusammenspiel des Ganzen.

 


 

Die Sammlung befindet sich im Besitz des Dorfmuseums Jegenstorf,

 kann aber als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden.

 

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